Lebensmittel-Onlinehandel gründet eigenen Bundesverband (BVLO)

3. April 2012

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Neun der führenden deutschen Lebensmittel-Onlinesupermärkte haben am vergangenen Mittwoch eine eigene Interessensvertretung aus der Taufe gehoben. Der Bundesverband Lebensmittel-Onlinehandel (BVLO) ging in der Hauptstadt an den Start, um den großen Lebensmittelkonzernen in Zukunft besser Paroli bieten zu können. Erster Präsident des auch zukünftig in Berlin beheimateten BVLO ist Allyouneed-Gründer Christian Heitmeyer.

Ziel des Bundesverband Lebensmittel-Onlinehandel ist die Förderung des E-Commerce mit Gütern des täglichen Bedarfs. „Der Lebensmittelhandel steht vor großen Herausforderungen“, begründet der neue Verbandpräsident Heitmeyer den Schritt. „Neue Lebenskonzepte der Verbraucher erfordern neue Konzepte: mobiles Internet, Smart-Devices etc. Heute funktionieren sie und verändern Märkte. Oder sie bilden sogar neue wie den LOEH (Lebensmittel Online Einzelhandel).“

Für die kommenden Jahre erwartet der Verband nach eigenen Angaben ein Wachstum des LOEH aufgrund der raschen technischen Entwicklung auf mindestens 15 Prozent. Aktuelle Studien gehen gerademal von 1,5 Prozent Marktanteil bis zum Jahr 2016 aus.

Um die Skeptiker eines Besseren zu belehren und um die neuen Möglichkeiten, welche der Online-Handel den Konsumenten auch im Bereich der Lebensmittel bieten kann, besser zu kommunizieren und zu entwickeln, haben sich neun kleine Anbieter dem BVLO angeschlossen. Gründungsmitglieder des Bundesverbandes Lebensmittel-Onlinehandel sind die Online-Händler Allyouneed.com, Amorebio.de, Deinbiogarten.de, Emmas-enkel.de, Food.de, Froodies.de, Gourmondo.de, Supermarkt.de und Topkauf-service.de.

Zum Vorstand des BVLO gehören neben Präsident Heitmeyer: Christian Fickert (Food.de-Gründer) , Pascal Zier (Gourmondo-Geschäftsführer) und Generalsekretär Sebastian Schilling (Allyouneed).

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