Infografik: Zu viel Zucker – besserer Zuckerersatz durch Stevia oder Xylit?

30. November 2012 · 1 comment

in Alle Artikel, Wissenswert

Wer zu viel Zucker zu sich nimmt, spürt bald die Auswirkungen auf seinen Körper. Natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse und vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, ist wichtig und gesund. Der übermäßige Konsum von Haushaltszucker hingegen ist schädlich und macht nicht nur schlaff, antriebslos und müde. Karies und Übergewicht sind die langfristigen Folgen.

Dennoch ist der jährliche Zuckererbrauch der Deutschen seit gut 40 Jahren ziemlich konstant auf hohen Niveau geblieben. Durchschnittlich 33 bis 34 kg Zucker pro Kopf und Jahr verbrauchen die Konsumenten hierzulande. Das sind täglich 93 Gramm Zucker, was immerhin 31 Stück Würfelzucker entspricht.

Doch wie viel Zucker ist gesund? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt maximal 10% der täglichen Kalorienzufuhr in Form von Zucker oder Süßungsmitteln pro Tag aufzunehmen. Die Macher der Infografik sehen die folgenden täglichen Mengen als unproblematisch an: Kinder 12 Gramm, Frauen 20 Gramm, Männer 36 Gramm.

Wie viel Zuckerstücke verbergen sich in ausgewählten Lebensmitteln? Zu beachten hierbei ist, dass in Deutschland ein Stück Würfelzucker 3 Gramm wiegt, so dass auf die hier abgebildeten Zuckerstücke (da mit 4 Gramm gerechnet) eigentlich nochmal 25% dazukommen würden. Doch auch so ergibt sich ein erschreckendes Bild und sollte ausreichend zum Nachdenken über den eigenen Zuckerkonsum anregen.

Da stellt sich auch die Frage, ob nicht Stevia oder Xylit der bessere Zuckerersatz sind:

Wie viel Zucker ist gut

Gefunden auf: http://www.healthcarecommunication.com

Print Friendly
Marion Kreutzner Dezember 6, 2012 um 12:20

Wenn ich mir die Grafiken oben so ansehen, dann frage ich mich schon, ob ich die 93 Gramm Zucker, die ich laut Statistik zu mir nehmen soll, nicht deutlich überschreite. Das Problem ist ja nicht nur das Übergewicht, sondern auch die gesundheitlichen Risiken, wie Diabetes, die bei einem starken Zuckerkonsum zunehmen. Es gibt ja schon Kinder, die Altersdiabetes haben. das muss nun wirklich nicht sein.

Previous post:

Next post: