Links der Woche 50/2012

16. Dezember 2012

in Alle Artikel, Neu Gefunden

Alles rund um Lebensmittel online kaufen. Das Neueste aus der Welt des E-Food. Jeden Sonntag mit den interessantesten Links der Woche:

Frisches Kapital für Abo-Service HelloFresh

Der Abo-Rezeptbox-Anbieter HelloFresh hat eine erfolgreiche Wachstumsfinanzierung über einen hohen siebenstelligen Betrag abgeschlossen. Neben Rocket Internet, Holtzbrinck Ventures und Kinnevik AB konnte mit Vorwerk Ventures ein weiterer potenter Geldgeber an Land gezogen werden. Mit dem frischen Kapital soll die internationale Expansion schneller vorangetrieben werden.

Rocket Internet startet osteuropäische Lieferdienste

Wie Deutsche-Startups.de berichtet, startet Rocket Internet zwei Lieferdienste in Russland (foodnation.ru) und in Polen (foodalia.pl), welche den osteuropäischen Markt aufrollen sollen. Um die dortigen Marktführer nicht aus den Augen zu verlieren, möchte man sehr zügig auch in weiteren osteuropäischen Staaten durchstarten. Bis dato hatte sich Rocket Internet primär in Wachstumsregionen ausgebreitet, so in Südostasien, Südamerika und Afrika.

E-Food-Anbieter müssen Zusatzinfos angeben

Die EU-Verordnung 1169/2011 verlangt von Lebensmittel-Online-Shops, dass spätestens ab 13.12.2014 zu jeden Produkt auf einen Blick transparente Angaben über Inhaltsstoffe, Nährwerte und Allergenen für die Nutzer erkennbar sind. Wie die Lebensmittel-Zeitung berichtet, sind bis dato nur wenige E-Food-Anbieter darauf vorbereitet. Ein Positivbespiel sei myTime.de, welches bereits jetzt umfassende Produkt-Informationen in seinen Onlineshop bereitstellt.

Mit Foodsharing gegen Wegwerfgesellschaft

In dieser Woche ist mit der Plattform Foodsharing.de ein wichtiges Projekt für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung an den Start gegqangen. Denn aktuell wirft nach statistischen Berechnungen jeder Bundesbürger pro Jahr rund 80 kg Lebensmittel in die Tonne. Um diesen Trend entgegenzutreten und für den eigenen Verbrauch nicht mehr benötigte Lebensmittel einfach wegzuwerfen, kann jeder Konsument mithelfen und über die neue Plattform seine Lebensmittel mit Anderen teilen.

Frankreich ist Vorreiter bei Lebensmittel Drive-In

Drive-In-Stationen sind für französische Supermarktkunden nicht mehr wegzudenken. Laut E-Food-Blog haben bereits knapp 10% der französischen Haushalte von dieser Art des Shoppings Gebrauch gemacht. Insbesondere schwere Waren, wie Getränke werden dort eingekauft. Vor allen scheint für die Franzosen die Zeitersparnis ein großer Pluspunkt zu sein und gezahlt wird in der Regel digital. So ist es auch kein Wunder, dass die beiden größten Drive-Anbieter Leclerc und Auchan bereits Umsätze im zweistelligen Millionenbereich erzielen.

Asda verstärkt Ausbau von Drive-Stationen

Den französischen Markt scheint sich die britische Asda zum Vorbild auserkoren zu haben. Den der Lebensmittelhändler von der Insel will noch in diesem Jahr 100 seiner Filialen zu Abholstationen für online bestellte Lebensmittel ausbauen. Für das Click & Collect-Konzept ist ein Test mit verschiedenen Drive-Standorten positiv abgeschlossen wurden, der faszinierende Einblicke in die Online- und Offline-Gewohnheiten der Konsumenten brachte.

LeShop bringt Lebensmittel an Gepäckschalter

Kurz nach dem Beginn seines Drive-In-Konzepts bringt der Schweizer Onlinelebensmittelhändler LeShop bereits eine weitere Neuerung an den Start. Seit kurzen können die Eidgenossen ihre Online getätigten Lebensmitteleinkäufe direkt am Gepäckschalter der SBB abholen. Das Pilotprojekt LeShop Rail gilt bis dato jedoch nur an den Bahnhöfen Zürich und Lausanne.

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